Was ist Digital Signage?
Digital Signage bedeutet digitale Beschilderung: Vernetzte Bildschirme zeigen Informationen, Werbung oder Wegweisung, deren Inhalte zentral geplant und aktualisiert werden. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert, wo Unternehmen solche Screens einsetzen und welche Kosten in der Schweiz entstehen.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Zur Definition von Digital Signage gehören nicht nur digitale Screens, sondern auch die zentrale Steuerung ihrer Inhalte. Statt gedruckter Plakate, Aushänge oder Menükarten zeigen vernetzte Bildschirme wechselnde Inhalte nach einem Zeitplan. Ein gewöhnlicher Bildschirm wird erst mit passender Software, Inhalten und Steuerung zur Digital-Signage-Lösung.
So funktioniert es im Alltag.
Ein Digital-Signage-System besteht aus Display, Mediaplayer, Software (CMS) und Inhalten. Der Player kann im Bildschirm integriert sein oder als separates Gerät angeschlossen werden. Welche Kombination passt, hängt von Betriebsdauer, Standort, Displayformat und den gewünschten Funktionen ab.
Im Alltag werden Bilder, Videos oder Informationen im CMS vorbereitet, einem Bildschirm oder einer Gruppe zugeordnet und nach Zeitplan veröffentlicht. Beispielsweise läuft das Mittagsmenü von 11 bis 14 Uhr; danach erscheinen das Abendangebot oder Veranstaltungshinweise. Eine verantwortliche Person prüft Preise, Termine und Lesbarkeit.
Die Verbindung wird für die Übertragung neuer Inhalte und gegebenenfalls für Live-Daten benötigt. Ob gespeicherte Inhalte bei einem Internetausfall weiterlaufen, hängt von Player und Software ab. Wetterdaten, Livestreams oder Buchungsfunktionen benötigen je nach Anwendung weiterhin eine Verbindung. Offline-Verhalten und Rechte für Mitarbeitende sollten vor dem Einsatz geprüft werden.
Ein Kostenbeispiel für die Schweiz: Spark 3 kostet ab CHF 1’399, dazu kommen CHF 149 Standardeinrichtung und eine Softwarelizenz ab CHF 180 pro Jahr. Das ergibt ab CHF 1’728 im ersten Jahr vor zusätzlichem Zubehör, Lieferung, Montage und individuellen Inhalten. Die Spark-3-Miete kostet CHF 119 monatlich bei zwölf Monaten Laufzeit, inklusive Standardeinrichtung, Softwarelizenz, Wandhalterung und persönlichem Support. Es wird keine MWST verrechnet. Stelen und Battery-Boards werden individuell offeriert.
Welche Digital-Signage-Lösung passt zu Ihrer Aufgabe?
Zuerst die Aufgabe festlegen, danach Bildschirm und Software auswählen. Eine Informationsanzeige hat andere Anforderungen als eine interaktive Anwendung.
Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben.
| Kriterium | Typische Lösung | Vor der Auswahl klären |
|---|---|---|
| Menüs und Tagesangebote | Wanddisplay oder digitales Menüboard | Lesbarkeit, wechselnde Preise, Betriebszeiten und Inhaltspflege |
| Orientierung im Gebäude | Empfangsdisplay oder digitale Infostele | Sichtbare Etagenübersicht oder interaktive Zielauswahl mit Touch? |
| Wechselnde Aufstellorte | Mobiles Display oder digitaler Kundenstopper | Transport, Standsicherheit, Steckdose oder Akku und Ladefenster |
| Werbung hinter Glas | Für den Standort geeignetes Schaufensterdisplay | Sonne, Reflexionen, Belüftung und zulässige Betriebstemperatur |
| Mehrere Standorte | Displays mit zentral verwalteter Software | Zuständigkeiten, Freigaben, Netzwerk und Lizenzkosten je Display |
Wo es konkret zum Einsatz kommt.
Gastronomie
Digitale Menüboards zeigen Tagesmenüs, Preise und Aktionen – jederzeit aktuell, ohne Druck.
Retail & Einzelhandel
Schaufenster, POS und Verkaufsflächen werden mit Kampagnen, Produkten und Markenwelten bespielt.
Empfang & Lobby
Besucher werden begrüsst, Termine angezeigt, Räume kommuniziert – professionell und automatisiert.
Hotellerie
Lobby-Displays, Wegweisung und Veranstaltungshinweise verbinden Orientierung und Atmosphäre zu einem stimmigen Gästeerlebnis.
Gesundheit & Praxis
Im Wartezimmer informieren Displays über Leistungen, Wartezeiten und Gesundheitsthemen – seriös und beruhigend.
Events & Messen
Agenda, Wegleitung und Sponsoren werden flexibel sichtbar gemacht – auch kurzfristig aktualisiert.
Was Sie damit erreichen.
- Informationen ohne neuen Plakatdruck aktualisieren
- Inhalte nach Uhrzeit, Wochentag und Standort planen
- Einheitliche Gestaltung mit wiederverwendbaren Vorlagen
- Bildschirme mit geeigneter Software zentral verwalten
- Mit einem Standort beginnen und den Ausbau passend planen
- Betreuung und Schulung im vereinbarten Leistungsumfang
Was Sie wissen sollten.
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Chris Meister
Gründer, Meister Signage
