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Digital Signage Grösse wählen – welcher Bildschirm passt zu Ihrem Einsatzort?

Die passende Displaygrösse hängt von Sichtabstand, Inhalt und verfügbarer Fläche ab. Ein Menü mit vielen Positionen braucht eine andere Darstellung als ein grosses Produktbild. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Zollzahl, sondern prüfen Sie ein Musterlayout aus der tatsächlichen Entfernung.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

In Kürze

Eine feste Formel aus Betrachtungsabstand und Bildschirmdiagonale genügt nicht. Entscheidend ist, ob die wichtigsten Texte am geplanten Standort lesbar bleiben. 32 Zoll entsprechen rund 81 cm Diagonale, 43 Zoll rund 109 cm und 50 Zoll 127 cm. Die Zollzahl beschreibt die Diagonale, nicht Breite oder Höhe.

Erklärt

So funktioniert es im Alltag.

Drei Faktoren bestimmen die richtige Grösse: der durchschnittliche Betrachtungsabstand, die Funktion (kurze Aufmerksamkeit vs. längeres Lesen) und der Einsatzort (Innenraum vs. Schaufenster mit Tageslicht).

32 Zoll können an einer kleinen Theke passen, 43 Zoll in einer Lobby und 50 Zoll für eine grössere Innenfläche. Das sind Startpunkte für die Auswahl, keine garantierten Leseabstände. Testen Sie Schriftgrösse, Kontrast, Informationsmenge und Hoch- oder Querformat am geplanten Standort.

Quadratische Formate (z.B. 33 Zoll quadratisch) wirken in modernen Innenarchitekturen ausgewogen und sind ideal für Markenwelten, Galerien oder Spezialeinbauten – etwa neben Säulen, in Nischen oder als Akzent.

Beispiele

Wo es konkret zum Einsatz kommt.

32 Zoll – Theke & Empfang

Kompakter Ausgangspunkt für Theke und kleine Empfangsbereiche. Prüfen Sie ein Musterlayout aus der Entfernung der Kundschaft.

43 Zoll – Verkaufsraum & Lobby

Für viele Verkaufsräume und Lobbys eine mögliche Ausgangsgrösse. Lesbarkeit hängt von Layout und Abstand ab.

50 Zoll – grössere Innenflächen

Mehr Darstellungsfläche für grössere Inhalte. Für Schaufenster müssen zusätzlich Helligkeit, Sonneneinstrahlung und Temperatur geprüft werden.

33 Zoll quadratisch – Sonderformate

Wenn Standard-16:9 nicht zur Architektur passt. Wirkt wertig in Showrooms, Galerien und modernen Empfangsbereichen.

Vorteile

Was Sie damit erreichen.

  • 32 Zoll: kompakt, ideal für Theke und Menüboards
  • 43 Zoll: Allrounder für Retail und Gastronomie
  • 50 Zoll: mehr Fläche für grosse Inhalte
  • Quadratformat: ästhetisch in Spezialinstallationen
  • Spark: 450 nits für geeignete Innenstandorte; direkte Sonne separat prüfen
  • Alle Grössen mit 15.5 mm Bautiefe – flach an der Wand
Häufige Fragen

Was Sie wissen sollten.

Beginnen Sie mit einem realen Musterinhalt: Welche Information muss aus welcher Entfernung gelesen werden? Testen Sie Schriftgrösse und Kontrast am Standort. Eine Zoll- oder Abstandsformel allein berücksichtigt weder Textmenge noch Blickwinkel. Zur Umrechnung gilt: 1 Zoll = 2.54 cm.

Nicht automatisch. Die verfügbare Wandfläche, der Betrachtungsabstand und die Inhalte entscheiden gemeinsam. Ein grosses Bild und ein dichtes Menü stellen unterschiedliche Anforderungen; ein Testlayout hilft bei der Auswahl.

Grösse, Ausrichtung und Licht müssen gemeinsam passen. Spark mit 450 nits kommt nur für geeignete lichtgeschützte Standorte infrage. Bei direkter Sonne prüfen wir ein High-Brightness-Modell und dessen thermische Eignung hinter Glas.

Ja. Ein grösserer Bildschirm gleicht fehlende Helligkeit nicht aus. Reflexionen, Tageslicht und Sonne prüfen wir separat. Die konkreten Anforderungen und zulässigen Temperaturen richten sich nach Standort und Modell.

Ja. Inhalte werden über die Cloud-Software ausgespielt und sind nicht ans Display gebunden. Wenn der Standort wächst oder Sie umziehen, lässt sich das Display einfach gegen ein grösseres austauschen – die Inhalte bleiben gleich.

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Chris Meister

Gründer, Meister Signage

Chris Meister – Gründer, Meister Signage