Ob Firmenevent, Messe oder Konferenz — digitale Displays setzen Inhalte professionell in Szene und sorgen für Orientierung. Damit der Einsatz reibungslos klappt, sollten fünf Dinge beachtet werden. Wer für einmalige Anlässe nicht in Hardware investieren will, findet im Mietmodell flexible Lösungen.
Tipp 1: Frühzeitig planen
Digital Signage am Event braucht Vorlaufzeit. Nicht wegen der Technik — die ist schnell aufgebaut — sondern wegen der Inhalte. Wer drei Wochen vor dem Event beginnt, hat genug Zeit für:
- Programm und Zeitplan gestalten
- Sponsorenlogos und Partnerinhalte einpflegen
- Wegweisung und Raumbeschilderung vorbereiten
- Testlauf vor Ort durchführen
Faustregel: Mindestens zwei Wochen Vorlauf einplanen, ideal sind drei bis vier. Bei Mietdisplays auch die Liefer- und Aufbaulogistik abstimmen – wir koordinieren das gerne im Rahmen unserer Mietangebote.
Tipp 2: Inhalte auf den Kontext abstimmen
Nicht jeder Inhalt passt an jede Stelle. Die Regel: Je nach Standort des Displays ändern sich die Anforderungen.
| Standort | Idealer Inhalt |
|---|---|
| Eingangsbereich | Willkommen, Programm, Sponsoren |
| Vor Tagungsräumen | Raumbelegung, aktueller Vortrag, nächster Slot |
| Pausenbereich | Catering-Infos, WLAN-Zugangsdaten, Networking-Tipps |
| Ausstellungsfläche | Produktinfos, Videos, interaktive Inhalte |
Wer die Inhalte auf den Kontext abstimmt, erzielt deutlich mehr Wirkung als mit einem einheitlichen Programm auf allen Screens.
Tipp 3: Lesbarkeit sicherstellen
An Events herrscht oft Bewegung und Distanz. Texte müssen gross genug sein, um auch aus 3–5 Metern Entfernung gelesen zu werden. Konkret bedeutet das:
- Schriftgrösse: Mindestens 40 pt für Überschriften
- Kontrast: Helle Schrift auf dunklem Hintergrund funktioniert besser als umgekehrt
- Weniger Text: Jede Folie sollte in 5 Sekunden erfassbar sein
- Klare Hierarchie: Hauptaussage oben, Details darunter
Detaillierte Anleitung zur Display-Grösse abhängig vom Betrachtungsabstand: Digital Signage Grösse wählen.
Tipp 4: Zeitsteuerung nutzen
Die meisten Events folgen einem Zeitplan. Nutzen Sie die Zeitsteuerung der Software, damit Inhalte automatisch wechseln:
- Vormittags: Programm und Begrüssung
- Mittags: Catering-Informationen und Pausenhinweise
- Nachmittags: Nachmittagsprogramm und Abendveranstaltung
- Nach Eventende: Danke-Screen mit Feedback-Link
So müssen Inhalte nicht manuell gewechselt werden — das spart Stress am Eventtag. Mehr zur Cloud-Steuerung: Software-Lösung.
Tipp 5: Technik vorher testen
Klingt selbstverständlich, wird aber oft vergessen: Vor dem Event sollte ein Testlauf stattfinden. Dabei wird geprüft:
- Ist die WLAN-Verbindung stabil? (Bei mobilem Standort: 4G LTE-Variante prüfen)
- Stimmen die Displayeinstellungen (Helligkeit, Ausrichtung)?
- Laufen alle geplanten Inhalte korrekt durch?
- Sind Kabel sauber verlegt und gesichert?
Ein kurzer Check am Vorabend verhindert böse Überraschungen.
Mieten statt kaufen — für Events meist die beste Wahl
Für einmalige oder seltene Anlässe lohnt sich die Miete. Die Displays werden geliefert, eingerichtet und nach dem Event wieder abgeholt. Kein Lagerproblem, kein Wertverlust. Mietdauer flexibel ab wenigen Tagen.
Welches Modell für welchen Eventtyp?
- Kongress / Tagung: Spark 4 (43") für Wegweisung und Raumbeschilderung
- Messe-Stand: Spark 5 (50") als Bühnenrückwand oder Hingucker
- Pop-up / Outdoor-Event: Mobile Displays mit Akku-Variante
- Eingangsbereich: Digitale Kundenstopper – aufstellbar, ohne Wandmontage
Nächste Schritte
- Branchenseite mit weiteren Event-Anwendungen: /branchen/events
- Speziallösung: Event-Displays
- Anbieter direkt vergleichen: Anbieter-Vergleich
- Direkte Beratung für Ihr Event: Kontakt aufnehmen
