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Digital Signage Größe wählen – welcher Bildschirm passt zu Ihrem Einsatzort?

Die richtige Displaygröße entscheidet darüber, ob Inhalte wahrgenommen werden oder nicht. Zu klein und niemand sieht es, zu groß und es wirkt überdimensioniert. Diese Faustregeln helfen bei der Auswahl.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

In Kürze

Als Faustregel gilt: Die Diagonale des Displays sollte etwa 1/6 bis 1/4 des typischen Betrachtungsabstands betragen. Bei 2 m Abstand passt also ein 32- bis 50-Zoll-Display. Bei 4 m Abstand eher 50–80 Zoll.

Erklärt

So funktioniert es im Alltag.

Drei Faktoren bestimmen die richtige Größe: der durchschnittliche Betrachtungsabstand, die Funktion (kurze Aufmerksamkeit vs. längeres Lesen) und der Einsatzort (Innenraum vs. Schaufenster mit Tageslicht).

Für Menüboards an der Theke oder Empfangsdisplays bis 2 m Entfernung reichen 32 Zoll. Für allgemeine Verkaufsflächen, Hotellobbies oder Wartebereiche mit 2–4 m Abstand sind 43 Zoll der Standard. Für Schaufenster oder grössere Räume mit hoher Distanz empfehlen sich 50 Zoll oder grösser.

Quadratische Formate (z.B. 33 Zoll quadratisch) wirken in modernen Innenarchitekturen ausgewogen und sind ideal für Markenwelten, Galerien oder Spezialeinbauten – etwa neben Säulen, in Nischen oder als Akzent.

Beispiele

Wo es konkret zum Einsatz kommt.

32 Zoll – Theke & Empfang

Für Menüboards, Bestellpunkte, kleine Empfangsdisplays. Betrachtungsabstand ca. 1.5–2.5 m. Hochformat ideal für Speisekarten.

43 Zoll – Verkaufsraum & Lobby

Der Bestseller für Retail, Gastronomie, Hotellerie. Betrachtungsabstand 2–4 m. Sichtbar von mehreren Plätzen, ohne den Raum zu dominieren.

50 Zoll – Schaufenster & große Flächen

Für Flagship-Auftritte, Schaufensterwerbung oder Empfangshallen. Auch bei 4–6 m Abstand klar lesbar.

33 Zoll quadratisch – Sonderformate

Wenn Standard-16:9 nicht zur Architektur passt. Wirkt wertig in Showrooms, Galerien und modernen Empfangsbereichen.

Vorteile

Was Sie damit erreichen.

  • 32 Zoll: kompakt, ideal für Theke und Menüboards
  • 43 Zoll: Allrounder für Retail und Gastronomie
  • 50 Zoll: hohe Sichtbarkeit für Schaufenster und Hallen
  • Quadratformat: ästhetisch in Spezialinstallationen
  • Alle Größen mit 450 nits Helligkeit für Tageslicht
  • Alle Größen mit 15.5 mm Bautiefe – flach an der Wand
Häufige Fragen

Was Sie wissen sollten.

Diagonale ≈ Betrachtungsabstand × 0.15 bis 0.25. Beispiel: bei 3 m Abstand → 45–75 cm Diagonale → 32–43 Zoll. Bei 5 m Abstand → 75–125 cm → 50 Zoll oder größer. Diese Regel funktioniert für reines Lesen; für reinen Eyecatcher reicht etwas kleiner.

Nein. Ein zu großes Display wirkt im kleinen Raum erdrückend und ungeplant. In einem 20 m² Verkaufsraum sieht ein 75-Zoll-Display deplatziert aus – 43 Zoll passt besser. Größe richtet sich nach Raum, nicht nach Budget.

Für Schaufenster empfehlen wir mindestens 50 Zoll, weil Passanten oft schräg und in Bewegung schauen. Die Auflösung sollte 4K UHD sein, damit auch bei kurzer Distanz scharfe Inhalte erscheinen.

Indirekt ja. Bei hellem Tageslicht oder direktem Sonneneinfall muss das Display heller sein, sonst wirken Inhalte ausgewaschen – unabhängig von der Größe. Unsere Spark-Modelle bieten alle 450 nits, was für Innenräume mit Tageslicht reicht. Für direkte Sonneneinstrahlung empfehlen wir spezielle High-Brightness-Modelle (700–2500 nits).

Ja. Inhalte werden über die Cloud-Software ausgespielt und sind nicht ans Display gebunden. Wenn der Standort wächst oder Sie umziehen, lässt sich das Display einfach gegen ein größeres austauschen – die Inhalte bleiben gleich.

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Chris Meister

Gründer, Meister Signage

Chris Meister – Gründer, Meister Signage